Ost-Konvent 2026 in Dresden – Gemeinsamkeit, Austausch und starke Perspektiven für den ostdeutschen Karneval
Vom 5. bis 7. Juni 2026 trafen sich die Präsidenten der ostdeutschen Karnevallandesverbände zum diesjährigen Ost-Konvent in Dresden. Das Wochenende stand ganz im Zeichen des persönlichen Austauschs, des vertrauensvollen Miteinanders und der gemeinsamen Verantwortung für die Zukunft des karnevalistischen Brauchtums in Ostdeutschland.
In einer Zeit, in der Vereine und Ehrenamtliche vor vielfältigen Herausforderungen stehen, wurde einmal mehr deutlich, wie wertvoll der enge Austausch zwischen den Landesverbänden ist. Gemeinsam blickte man auf die Entwicklungen des vergangenen Jahres zurück, berichtete von Erfolgen, neuen Projekten und besonderen Veranstaltungen, sprachen aber auch offen über Schwierigkeiten und Herausforderungen in der täglichen Verbands- und Vereinsarbeit.
Dabei zeigte sich erneut, wie viel die ostdeutschen Landesverbände verbindet. Über Ländergrenzen hinweg eint sie das Ziel, das karnevalistische Brauchtum zu bewahren, weiterzuentwickeln und für kommende Generationen lebendig zu halten. Der Ost-Konvent bot den idealen Rahmen, um voneinander zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen für die gemeinsame Zukunft zu entwickeln.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Ausblick auf die kommenden Jahre. Die Gespräche drehten sich um die weitere Zusammenarbeit der Verbände, gemeinsame Schulungen und die Frage, wie die Interessen der Vereine auch künftig wirkungsvoll vertreten werden können. Gerade die erfolgreiche Zusammenarbeit der vergangenen Jahre – beispielsweise beim gemeinsamen Antrag zur Anerkennung des ostdeutschen Faschings, Karnevals und der Fastnacht als Immaterielles Kulturerbe – zeigte eindrucksvoll, welche Stärke im gemeinsamen Handeln liegt.
Besonders freute man sich über den Besuch des Präsidenten des Bundes Deutscher Karneval e.V. Klaus-Ludwig Fess, Vizepräsident Dr. h. c. Peter Krawietz sowie dem Beauftragten für GEMA, Yasin Yelken. So standen kompetente Ansprechpartner für zahlreiche Fragen zur Verfügung. In offenen und konstruktiven Gesprächen informierten sie über aktuelle Entwicklungen im Bundesverband. Dabei standen insbesondere die geplanten Satzungsänderungen, die Weiterentwicklung des Mitgliederportals sowie aktuelle Themen rund um die GEMA im Mittelpunkt. Die Diskussionen waren geprägt von gegenseitigem Respekt, Offenheit und dem gemeinsamen Wunsch, den Bund Deutscher Karneval zukunftsfähig aufzustellen und die Interessen der Vereine bestmöglich zu vertreten.
Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war eine Videokonferenz mit einem Vertreter der ARAG-Versicherung. Dabei wurden die Planungen für den zukünftigen Rahmenvertrag vorgestellt und erläutert. Viele Fragen konnten dabei direkt beantwortet werden.
Ein besonderes Zeichen für die Zukunft setzte der gemeinsame Austausch mit der BDK-Jugend. In herzlicher Atmosphäre standen das gegenseitige Kennenlernen, aktuelle Entwicklungen in der Jugendarbeit sowie gemeinsame Perspektiven für die kommenden Jahre im Mittelpunkt. Schnell wurde deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den Landesverbänden, deren Jugendorganisationen und der Jugendorganisation des Bundesverbandes ist. Die Begeisterung und das Engagement der jungen Karnevalistinnen und Karnevalisten machen Mut und zeigen, dass die Zukunft unseres Brauchtums in guten Händen liegt.
Neben allen Beratungen und Fachgesprächen kam auch das persönliche Miteinander nicht zu kurz. Gerade diese Begegnungen sind es, die den Ost-Konvent seit vielen Jahren prägen. Freundschaften werden gepflegt, neue Kontakte geknüpft und das gemeinsame Verständnis für die Herausforderungen und Chancen des Ehrenamtes gestärkt. Dieses vertrauensvolle Miteinander ist eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Zusammenarbeit der ostdeutschen Landesverbände.
Am Ende des Wochenendes stand die Gewissheit, dass die ostdeutschen Karnevalverbände auch künftig eng zusammenarbeiten werden. Mit vielen neuen Impulsen, wertvollen Informationen und konkreten Ideen für gemeinsame Projekte kehrten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihre Heimatverbände zurück.
Ein herzlicher Dank gilt dem Verband Sächsischer Carneval e.V., der den Ost-Konvent 2026 mit großem Engagement vorbereitet und durchgeführt hat. Die hervorragende Organisation, die herzliche Betreuung der Gäste und das abwechslungsreiche Rahmenprogramm sorgten dafür, dass sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Dresden willkommen fühlten. Der Verband hat einmal mehr gezeigt, was karnevalistische Gastfreundschaft, Zusammenhalt und gelebtes Ehrenamt bedeuten.
Der Ost-Konvent 2026 hat eindrucksvoll bewiesen: Die Stärke des ostdeutschen Karnevals liegt nicht nur in seinen Traditionen, sondern vor allem in den Menschen, die diese Traditionen mit Leidenschaft, Herzblut und Gemeinschaftssinn leben.





